Wer sind wir?

Der Circle of Compassion ist ein Verein, der sich für die Würde und Rechte von Tieren einsetzt. Ursprünglich als ein Gemeinschaftsprojekt von Aktivist*innen verschiedener Vereine und Organisationen ins Leben gerufen, fordern wir die Befreiung aller empfindsamen Lebewesen: Sie alle sollten das Recht auf Freiheit, Unversehrtheit, und ein würdevolles Leben haben. Bei den sogenannten „Circle of Compassion“ Aktionen weisen wir mit echten Aufnahmen aus der Tierindustrie auf das Leid hin, welches wir nichtmenschlichen Tieren zufügen, und machen unsere Mitmenschen in Gesprächen darauf aufmerksam, dass wir dieses Leid durch ein Ändern unserer Gewohnheiten beenden können: Durch einen veganen Lebensstil. Du kannst unsere Arbeit unterstützen, indem du an unseren Aktionen teilnimmst oder Mitglied in unserem Verein wirst. Auch über eine Spende würden wir uns freuen. Damit hilfst du uns, weitere Aktionen durchführen zu können.

Unsere Grundsätze

Intersektionalität

Unsere Arbeit fokussiert sich zwar auf die Rechte nichtmenschlicher Tiere, unser Mitgefühl endet jedoch nicht bei ihnen. Der Speziesismus, also die Diskriminierung aufgrund der Spezies, ist nur eine von vielen Formen der Diskriminierung. Diese Diskriminierungsformen sind oftmals miteinander verbunden, und können unserer Auffassung nach nur beendet werden, indem sie als Ganzes abgelehnt werden. Nach dem Motto "One struggle, one fight, human freedom, animal rights!" lehnen wir daher jede Form von Diskriminierung ab. Auf diese Position legen wir bei unseren Aktionen besonderen Wert und tolerieren daher kein diskriminierendes, belästigendes oder anderweitig respektloses Verhalten. Als Aktivist*in willkommen ist jede Person, die sich mit dieser Haltung einverstanden erklärt.

Recht auf Mitbestimmung

Die Gründer*innen des Projektes sehen sich nicht als Anführende mit Vetorecht, sondern vielmehr als Organisator*innen, welche das Geschehen rund um die Aktionen leiten und moderieren. Dies geschieht so demokratisch wie möglich und praktisch umsetzbar. Allen Teilnehmenden wird die Möglichkeit geboten, sich aktiv einzubringen, um durch konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge die Effektivität unseres Aktivismus zu steigern. Mit steigendem Mitbestimmungsrecht wird von den Aktivist*innen zugleich auch mehr Verantwortung erwartet.

Eine positive, klare Botschaft

Unsere Aktionen sind friedlich. Wir führen nur Gespräche mit Menschen, welche sich an den präsentierten Aufnahmen und der Thematik interessiert zeigen, bleiben respektvoll und bedrängen niemanden. Zugleich vermitteln wir eine klare vegane Botschaft: Das Ausbeuten menschlicher sowie nichtmenschlicher Tiere ist abzulehnen. Immer. Darüber hinaus möchten wir betonen, dass wir Fleischesser*innen und die Arbeiter*innen in der Tierindustrie nicht als Antagonist*innen ansehen, sondern auch als Opfer des bestehenden, ausbeuterischen Systems. Wir möchten nicht Menschen bekämpfen, sondern das System verändern.

Individualität

Wir machen Aktivismus von Mensch zu Mensch – jeder Mensch ist individuell und einzigartig und bringt seine eigenen Erfahrungen, Fähigkeiten, Talente und Ressourcen mit. Daher verzichten wir ganz bewusst auf einheitliche Kleidung an unseren Aktionen. Bei uns steht immer ein Mensch hinter dem Bildschirm, oder den Passanten gegenüber – diese Vielfalt und Individualität wollen wir mit diesem Entscheid signalisieren, genauso auch wie unseren Grundsatz, dass sich unser Mitgefühl und unser Interesse nicht nur auf die nichtmenschlichen Wesen beschränkt. Selbst wenn wir in erster Linie für diese auf die Strasse gehen.